rundulife.ch: Blog-Archiv vom März 2014

Sa

01

Mär

2014

Chemikalien- oder Lösungsprofi

Klebstoff auf der Autotüre
Klebstoff auf der Autotüre

Wie ihr inzwischen wisst, ist der Samstag mein Hausmann-Tag, d.h. Waschen, Wäsche aufhängen, Einkaufen, Postfach leeren, kleinere Reparaturen selber versuchen zu machen und mein Haushalt wo nötig zu komplettieren. Heute forderte mich noch eine neue Aufgabe. Der Interteam-Kleber an meinem Auto hatte sich von der heissen Sonne gelöst und so habe ich ihn gleich entfernt. Leider blieb ein Grossteil des gummierten Klebstoffes auf der Türe zurück und die Frage blieb, wie bringe ich diese Rückstände wieder weg?

Hier meine Lösungsmittel mit dem Sieger: Aceton
Hier meine Lösungsmittel mit dem Sieger: Aceton

Der Garagist empfohl mir es mit Methylalkohol zu versuchen, wobei es dann auch blieb, weil ausser der violetten Farbe weiss ich bis heute nicht, wozu diese Mixture nützlich ist. Anschliessend habe ich den Tipp gekriegt, dass Nagellackentferner oder Medizin-Alkohol helfen könnte. Da es das erste nicht in Halbliterflaschen gibt, habe ich es mit Medizin-Alkohol als zweites vergebens versucht. Der Apotheker in Rundu hat mir dann mit der richtigen Empfehlung weiter geholfen, nämlich Aceton. Und so habe ich heute Morgen die Autotüren von dem lästigen und "gruusigen" Klebstoff befreit.

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So

02

Mär

2014

Die Extrembiker sind wieder unterwegs

Nichts kann mich ...
Nichts kann mich ...

Es war ein Sonntagmorgen und eine Bikefahrt, die uns (Christian & mir) in absolut bester Erinnerung bleiben wird. Eigentlich haben wir gestern nicht mehr daran geglaubt, dass wir heute Biken können, weil am Abend schwere Gewitter über Rundu tobten und viele Wege unter Wasser setzte. Heute Morgen war es dann auch noch stark bewölkt mit der Tendenz zur Aufhellung. Also machten wir uns auf den Weg, den ersten Teil auf der Teerstrasse, die letzten 5 Kilometer auf dem Hin- und Rückweg auf schwer zu befahrenden und durch den durchnässten Sand auch Kräfte zehrenden und mit Tümpeln und kleinen Seen durchsäten Naturstrasse.

... und Christian bremsen
... und Christian bremsen

Es war einfach richtig (Sorry!) geil und das Kind im Manne hat bei uns so richtig durchgeschlagen. Christian und ich waren zu Hause von Kopf bis Fuss dreckig und nass, aber wir hattten unheimlich Spass und waren richtig stolz, dass wir die fast 40 km in diesem anspruchsvollen Gelände unter 2 Stunden geschafft haben. Das soll uns erst mal einer nachmachen;-))

Sybille hat uns dann zu Hause noch mit einem feinen Frühstück, wenn man um 12:30 Uhr noch von Frühstück sprechen kann, verwöhnt. Vielen Dank Sibylle & Christian!

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Mo

03

Mär

2014

Das Ende eines guten und strengen Tages

Das schöne Ende eines guten Tages
Das schöne Ende eines guten Tages

Eigentlich war heute ein richtig guter Tag. Heinz Thürig, der Finanzchef und ich haben heute Morgen dem Management Team unser Konzept für die neue Budgetierung und Kostenkontrolle für das kommende Schuljahr (ab 1. April) vorgestellt und alles lief bestens. Gute Fragen wurden aufgebracht und berechtigte Bedenken diskutiert, aber grundsätzlich können wir den eingeschlagenen und vorgeschlagenen Weg weiter gehen. Das heisst, wir werden nächste Woche in einem zweitätigen Workshop mit den Kostenstellen- und Serviceleitern (ca. 30 Personen) die Details des neuen Ansatzes besprechen. Am Nachmittag war ich dann voll beschäftigt mit der detaillierten Analyse der Ausgaben für das zu Ende gehende Schuljahr. Diese Ergebnisse sind sehr wichtig für die Budgetierung des kommenden Jahres und mit dieser Aussagekraft neu für die Verantwortlichen hier. Mir macht es richtig Spass, diese Vorgaben und Vorschläge zu erarbeiten und Heinz ist ein perfekter Sparringpartner dabei. Und eigentlich wusste ich den ganzen Tag nicht, was ich euch über den heutigen Tag berichten und bebildern soll. Bis mich dann auf dem Nachhauseweg dieser wunderbare Sonnenuntergang in den Abend begleitete. Es war wirklich wieder ein wunderbarer Tag!

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Di

04

Mär

2014

"Forget me not" statt "Kalimba"

Gartenwirtschaft des "Forget me not"
Gartenwirtschaft des "Forget me not"

Seit ich nicht mehr für meine Putzfrau koche, gehe ich meistens während der Mittagspause von 13:00 bis 14:00 Uhr in einem der lokalen Restaurants essen, damit ich mich wenigstens einmal pro Tag etwas ausgewogen und gesund ernähre. Und so wollte ich auch heute ins  "Kalimba" fahren, wo man von einem Buffet eine Auswahl an etwa 12 verschiedenen Zutaten (Reis, Pasta, Kartoffeln, diverse saisonale Gemüse und Fleisch vom Schwein, Rind und Geflügel) hat. Man bezahlt dann pro Beilage einen bestimmten Preis und so kostet das Essen mit Getränk meistens zwischen 30 bis 40 Nambian Dollar, das sind so zwischen 2.50 bis 3.50 Franken. Leider gab es dann heute nichts zu essen, weil ganz unerwartet scheinbar alles Essen für einen Grossanlass verkauft wurde. Ja, das kann hier schon mal passieren. Also bin ich zurück ins "Forget me not" gefahren und habe dort dann als Entschädigung ein ganz feines Menu mit Reis, Süsskartoffeln, partniertem Poulet und Gemüse gekriegt. En Guete!

(Ich kann ja mal gelegentlich so ein Menu fotografieren und im Blog publizieren, damit ihr einen Eindruck kriegt, wie sich das so präsentiert und ich wieder einen Beitrag mehr für den Blog habe - und "forget me not";-))

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Mi

05

Mär

2014

Zitrone, das Allround-Talent

Zitronenbaum im Garten von Sibylle und Christian
Zitronenbaum im Garten von Sibylle und Christian

Wann hast du das letzte Mal in irgend einer Form eine Zitrone zu dir genommen? Nur zu gerne wüsste ich jetzt deine Antwort. Wie auch immer, die Zitrone und ihre Wirkung wird leider all zu oft verkannt, dabei ist sie ein wahres Allround-Talent. Egal ob als altes Hausmittel oder Naturheilmittel, die Zitrone kann viel mehr als nur gelb und sauer zu sein. Es lohnt sich, etwas mehr darüber zu wissen. Sybille und Christian haben Zitronenbäume in ihrem Garten und die Zitronen sind so gross und gut wie bei uns die Orangen. Iss mal eine Zitrone mehr, wieso nicht heute damit beginnen?

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Do

06

Mär

2014

Service promise and service miss

Our service promise is service missed
Our service promise is service missed

Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Aber man muss sich das mal vorstellen, dass ich vor 2 Monaten in Windhoek einen Bankaccount eröffnet habe und bis heute keinen einzigen Cent mit der schönen Bankkarte beziehen konnte. Und erst heute haben die "verantwortlichen Bankexperten" festgestellt, dass mein Account falsch erfasst wurde und nun als mögliche Lösung nochmals ein neues Konto zu eröffnen ist. In diesen 2 Monaten musste ich neben vielen Stunden in der Bank warten und mit unzähligen Experten diskutieren, auch mein Konto von Windhoek nach Rundu zügeln lassen, weil die Bänker dachten, dass damit das Problem gelöst werden könnte. Dann haben sie mir als weitere Lösungsvariante eine neue Karte ausgestellt, aber dies hat das Problem dann auch nicht gelöst. Um trotzdem meine Bezahlungen machen zu können, musste ich während dieser Zeit mit meiner Visakarte Geld abheben, was mich bis jetzt mehr als 200 Franken Spesen gekostet hat; das entspricht (nota bene) meinem halben Monatslohn hier. Nun werde ich also in den nächsten Wochen (!) ein neues Konto und eine neue Karte erhalten, hoffentlich, sie haben es mir wenigsten versprochen, nicht das erste Mal. Wenn dies dann funktionieren sollte, dann muss ich nicht nur alle Daueraufträge ändern, sondern auch alle Stellen informieren, die mein bisheriges Konto für Transaktionen nutzen. Ich bin mal gespannt, wann ich das erste Mal mit irgend einer Karte von dieser viel versprechenden Bank (siehe Bild) nicht nur Geld einbezahlen sondern auch Geld abheben kann? Ich melde mich wieder mit einer Erfolgsmeldung auf diesem Blog, wenn es das erste Mal funktioniert. (Na, dann wartet mal;-))

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Fr

07

Mär

2014

Älplermagronen a la Hüsi

En Guete!
En Guete!

Ja, heute war es dann soweit, dass ich zum ersten Mal Gäste in meinem Haus, bzw. draussen bei den Moskitos hatte. Wenn man für 10 Personen kocht, dann ist die Auswahl an Menus - aufgrund der bescheidenen Kücheneinrichtung - schon ein bisschen limitiert und so habe ich mich dann für Älplermagronen mit Apfelmus entschieden. Und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen, auch wenn das Essen etwas wenig gewürzt war. Zu beginn der Kocherei musste ich dann noch kurz entschlossen Wasser kaufen gehen, weil das köstliche Nass wieder einmal ausblieb. In solchen Momenten wird einem wieder einmal so richtig bewusst, wie privilegiert wir in der Schweiz sind, was Strom und Wasser anbelangt. Es war wiederum ein gemütlicher Abend mit angeregten Gesprächen, meistens natürlich mit aller Art von Themen, die mit unserem Einsatz hier verbunden sind.

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Sa

08

Mär

2014

Die Sache mit Wasser und Strom

Mein eigenes Wasserreservoir
Mein eigenes Wasserreservoir

Ich habe euch ja schon berichtet, dass ich gestern noch Wasser kaufen gehen musste, um meine Älplermagronen machen zu können, weil ganz unerwartet die Leitungen nur Luft anstatt Wasser "spuckten". Heute Morgen konnte ich dann sogar wieder duschen und waschen, aber jetzt (17:00 Uhr) haben wir wieder kein Wasser. Was ein bisschen aussergewöhnlich ist, dass es zwar kein Wasser aber Strom hat; das deutet doch eher darauf hin, dass ein Wasserleitungsbruch und nicht die Pumpe das Problem ist. Normalerweise steigt zuerst der Strom aus und ab dann hat man noch für ca. eine halbe Stunde Wasser. Wenn man zu Hause und clever genug ist, dann kann man z.B. die Badewanne mit Wasser füllen (siehe Bild), damit man für eine gewisse Zeit von seinem eigenen Wasserreservoire "leben" oder eher das WC spülen kann. Wobei bei mir diese Zeit auch relativ kurz ist, weil der Stöpsel in der Badewanne dicht genug für Käfer, aber nicht für Wasser ist ;-(( 

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So

09

Mär

2014

Ich kann es einfach nicht lassen

Das Dreamteam
Das Dreamteam

wieder vom Biken zu schreiben, denn es war einmal mehr ein echtes Erlebnis, ja einmal mehr das Sonntags-Highlight. Ich kenne die Daten nicht genau, aber ich glaube - nein ich bin sicher - Christian und ich waren noch nie so schnell unterwegs. Wir sind nicht nur "kwasi" sondern tatsächlich zur Kwasi-Lodge gefahren, für mich zum ersten Mal. Die Vegetation und Vogelwelt und die emotional und laut geführte Predigt unter freiem Himmel ist wirklich eine Reise wert. Auf dem Rückweg sind wir dann noch zur Kaisosi Lodge gefahren, weil wir glaubten, evtl. Barbara und Dani (und Lucky) zu treffen, die zu Fuss die ca. 12 km in Angriff nahmen. Aber wir waren zu schnell und weil das Restaurant erst um 12 Uhr öffnet, haben wir nicht länger gewartet und uns auf den Rückweg gemacht. Zu Hause hat uns dann meine Nachbarin mit der Nachricht erwartet, dass es wieder einmal kein Wasser hat. Schon darauf eingestellt, dass ich noch ein Weilchen verschwitzt sein werde, habe ich dann zu meiner Freude festgestellt, dass das Wasser läuft und ich duschen kann. Jupii! Was gibt es Schöneres als nach einer so schönen Fahrt sich unter der Dusche vom Schweiss zu entledigen ;-))

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Mo

10

Mär

2014

Etwas (nichts) Spezielles

Lebensweisheit zum Nachdenken
Lebensweisheit zum Nachdenken

Eigentlich habe ich euch heute nichts Spezielles zu berichten und deshalb habe ich mir gedacht, dass ich euch etwas Spezielles schreiben könnte. Regula hat mir einen kleinen Kalender mit Lebensweisheiten mit auf den Weg nach Namibia gegeben und sie hat für sich selber auch denselben zu Hause. So begleiten uns jeden Tag dieselben Gedanken auf dem Weg. Dieser Spruch hat mich dann auch immer wieder während dem Tag beschäftigt und ich habe mich gefragt, was er für mich bedeuten könnte? Und ich habe das Gefühl, dass dieser Spruch sehr gut auf meine Situation hier zutrifft. Nämlich dass ich sehr glücklich bin mit dem, was ich hier machen kann, nicht muss. Es ist wirklich schön und ein Glück, morgens gesund aufzustehen, gerne da zu sein und an den Aufgaben und Menschen des Tages seine Freude zu haben. In diesem Sinne, hoffe ich, dass diese Weisheit auch ein bisschen oder sogar ganz auch auf dich zutrifft. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal darüber nachzudenken.

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Di

11

Mär

2014

Do it yourself

Haare schneiden im Salon Barbara
Haare schneiden im Salon Barbara

Ja, hier in Afrika ist man viel mehr auf sich selber gestellt, so empfinde ich es wenigstens. Weil die Rate an guten Handwerkern hier im Vergleich mit Europa viel kleiner ist, bin sogar ich als Handwerker-Banause schon bald wieder ein Experte, gerade so nach dem Motto: "Einauge ist unter Blinden König." Und so ist es nicht verwunderlich, dass man viel öfters etwas selber macht, als zuschauen zu müssen, wie ein anderer es nicht besser kann. Und dass dies ganz gut funktioniert beweist Barbara, die gekonnt der zuversichtlichen Sibylle die Haare "stutzt";-))

Vielen Dank euch beiden, dass ihr mir die Kurzstory für meinen Blog heute geliefert habt!

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Mi

12

Mär

2014

Workshop zur neuen Budgetstruktur

Heinz in Aktion. Gut gemacht!
Heinz in Aktion. Gut gemacht!

Heute war der erste von drei Workshop-Tagen im Zusammenhang mit der Einführung der "Neuen Internen Budget Struktur" (NIBS) im Directorate of Education, Region Kavango. Ungefähr 50 Personen (Management, Inspektoren, Schulleiter sowie Dienstleister von der Zentrale) haben interessiert und engagiert den Erklärungen des Hauptverantwortlichen Heinz Thürig sowie anderen Referenten zugehört, Fragen gestellt, aber auch Anliegen, Vorschläge und Bedenken eingebracht. Morgen geht es dann weiter mit Gruppenarbeiten und darum, dass die geplanten Aktivitäten für das neue Schuljahr mit den Ausgaben und Investittionen in Übereinstimmung gebracht werden. Die Arbeit ist echt interessant, anspruchsvoll und macht viel Spass. Ich hätte auch in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht, dass ich mich schon nach 2 Monaten in einem solch wichtigen und grossen Projekt einbringen kann und die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation so gut klappt. Wie heisst der Spruch schon wieder? "Das grösste Glück erreichst du, indem du gerne tust, was du tun musst."

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Do

13

Mär

2014

Hart in der Diskussion, aber fair in der Sache

Das Advisory Service Leitungsteam erarbeitet das Budget 14/15
Das Advisory Service Leitungsteam erarbeitet das Budget 14/15

So könnte man den heutigen zweiten Workshoptag im Zusammenhang mit der Budgetplanung 14/15 beschreiben. Am Vormittag wurde hart und bestimmt für die Anliegen und Kostengutsprache der eigenen Verantwortlichkeit "gekämpft" und anschliessend in Gruppenarbeit die geplanten Aktivitäten und die dafür notwendigen finanziellen Mittel bestimmt. Bei der Präsentation der Ergebnisse und der damit verbundenen finanziellen Forderungen hat sich dann erfreulicherweise gezeigt, dass den Teams nicht nur ihre eigenen Interessen, sondern auch die faire Verteilung der beschränkten Finanzen an die verschiedenen Leistungserbringer am Herzen liegt. Einige Teams haben sogar verschiedene Szenarien mit Sparmöglichkeiten präsentiert oder von sich aus auf Leistungen verzichtet, um die Aktivitäten und das Budget im Gleichgewicht zu behalten. Wenn der dritte Tag unseres Workshops morgen auch noch auf diesem grossartigen Niveau verläuft, dann sind Heinz und ich mehr als glücklich, auch wenn anschliessend die harte Arbeit der Umsetzung beginnt.

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Fr

14

Mär

2014

Ende gut - nicht für alle - alles gut

Heinz erklärt leidenschaftlich die Neuerungen
Heinz erklärt leidenschaftlich die Neuerungen

Dass sich nicht alle bei der finalen Verteilung der sehr beschränkten finanziellen Mittel als Sieger fühlen können, wurde spätestens heute Nachmittag klar, als nochmals alle ihr Budget kürzen mussten, um die Vorgaben zu erreichen. Es waren vor allem für Heinz sehr strenge drei Tage und er war am Freitagabend sichtlich erleichtert, aber auch froh, dass dieser sehr anspruchsvolle Workshop nun vorbei und das Budget in realistische Konturen gefasst ist. Auch der Direktor Mr. Dikuua und die Deputy Direktorin und Finanzchefin vom Regional Council haben sich brennend für die neue Budgetstruktur interessiert und Heinz hat ihnen leidenschaftlich die Neuerungen erklärt. Heinz, du hast das wirklich super gemacht!

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Sa

15

Mär

2014

Frühlingsgruss aus der Schweiz

Das sieht man hier nicht
Das sieht man hier nicht

Hier in Rundu hat es in den letzten zwei Wochen fast täglich ein paar Stunden geregnet. Meistens kommt hier der Regen relativ schnell und er ist oft sehr stark und von Donner begleitet. Nicht selten fällt dann auch der Strom für kurze Zeit aus. Nach dem Regen sind dann die ausgefahrenen Löcher der Sandstrassen mit Wasser gefüllt und es ist mit dem Auto noch "holperiger" zu fahren darauf. Bis in einem Montag soll dann der Regen schon deutlich weniger sein, wenn überhaupt noch. Regula hat mir heute Morgen diesen schönen Frühlingsgruss aus der Schweiz geschickt. Blumen, wie wir sie kennen oder wie auf dem Foto, gibt es hier nicht, d.h. hier muss auch kein Mann ein schlechtes Gewissen haben, wenn er keine Blumen schenken kann;-)) Die Temperaturen sind im Moment ideal, d.h. so um die 25 bis 30 Grad und in der Nacht kann man auch ohne Klimaanlage gut schlafen. Ein Nachteil des feuchten Wetters ist natürlich, dass die Moskitos all gegenwärtig lästig sind.

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So

16

Mär

2014

Sonnenuntergang bei Regen am Kavango River

Bei Regen am Kavango River
Bei Regen am Kavango River

Gestern habe ich euch etwas über die Regenzeit hier berichtet und in diesem Zusammenhang möchte ich euch diese wunderbare und faszinierende Abendstimmung bei Regen am Kavango River nicht vorenthalten. Es war etwa vor 3 Wochen an einem Sonntagabend in der Kavango Lodge während einem Treffen der Interteamler. Ich weiss, bei uns am Hallwilerseee haben wir ab und zu auch fantastische Sonnenuntergänge.

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Mo

17

Mär

2014

Monitoring Sessions mit der Landeskoordination

Namibia Interteamler auf dem Prüfstand
Namibia Interteamler auf dem Prüfstand

Seit dem letzten Donnerstag und bis morgen Dienstag finden die sog. Monitoring Meetings statt. Das sind Einzelgespräche und Gruppengespräche zwischen der Interteam Koordination, der Partnerorganisation (PO) sowie dem sog. Development Worker (DW), das wäre z.B. ich. Bei diesen Gesprächen geht es darum, die Erfahrungen der Zusammenarbeit auszutauschen, sich über die fachliche Qualifikation des DW's und die Anforderungen der PO Klarheit zu verschaffen, die persönliche Situation sowie die Unterstützung des DW's zu analysieren und "last but not least" die Planung für den weiteren Verlauf des Einsatzes abzusprechen und zu definieren. Vor allem für die Neuen ist diese Standortbestimmung eine wichtige Orientierungshilfe, um den weiteren Einsatz möglichst effektiv zu gewährleisten und den gewünschten "Impact" zu erreichen. Ja, der Einsatz wird von allen drei Parteien sehr ernst genommen, geht es doch darum, nicht nur zu versprechen sondern auch einzuhalten, umzusetzen und zu erreichen.

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Di

18

Mär

2014

Frau (Gottesanbeterin) in Herren-Toilette

Afrikanische Gottesanbeterin
Afrikanische Gottesanbeterin

Ich denke, es ist wieder einmal an der Zeit, euch ein weiteres Toiletten-Tierchen vorzustellen. Nach meinen Recherchen könnte es sich um eine afrikanische Gottesanbeterin handeln. Wäre ja auch nicht verwunderlich und macht durchaus Sinn auf dem Herren-WC;-)) Wer mich kennt, der weiss, dass ich es mit einer spannenden Lekture schon einige Minuten auf dem Klo geniessen kann. Aber nicht hier, wo es von Viechern wimmelt und man immer Angst haben muss, mit mehr raus zu kommen als man mitgebracht hat. Auf jeden Fall habe ich noch ein paar weitere Tierchen in Reserve, die ich euch gelegentlich präsentieren kann, wenn mir nichts Gescheiteres in den Sinn kommt. Vielleicht hat es ja unter den Blog-Lesern ein Entomologe, der sich klärend einbringen kann?

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Mi

19

Mär

2014

Besuch im Rundu Vocational Training Center

"Plättli-Legger" am Werk
"Plättli-Legger" am Werk

Heute Morgen war die ganze Interteam-Crew im Berufs-Ausbildungs-Zentrum von Rundu. Dies ist ein Bereich, der unbedingt gefördert und ausgebaut werden muss, denn hier - wie in vielen anderen Ländern, aber nicht in der Schweiz - ist es noch weit verbreitet, dass es wenige an die Universität schaffen und alle anderen sind dem Schicksal überlassen. Die extrem wichtige Gattung oder Spezie "der guten Handwerker" ist für jede Volkswirtschaft eminent wichtig, denn ohne sie ...

Ja, was erzähle ich euch da? Das wisst ihr ja alles selber nur zu gut, denn wer hat oder ist nicht selber gerne ein(en) guter(n) Handwerker? Hier im Vocational Training Center werden trotz dem Mangel an guten fachlichen Instruktoren, Geld, Förderung und Zusammenarbeit mit Industrie und Gewerbe z.B. Automechaniker, Autoelektriker, Schreiner, Polymech, Maurer, Kaufmännische Lehre - und da wird mein Bruder Felix besonders Freude haben - "Plättli-Legger" usw. ausgebildet. Interteam bemüht sich ebenfalls sich in diesem Bereich mit guten Fachkräften und Wissensaustausch zu engagieren. "HANDWERKER - BERUF MIT ZUKUNFT!"

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Do

20

Mär

2014

Independence Day in Namibia

Independence Day auf dem Campingplatz
Independence Day auf dem Campingplatz

Morgen Freitag, 21. März, ist ein landesweiter Feiertag, weil der 24. Independence Day in Namibia gefeiert wird. Zum Jahrestag der Unabhängigkeit von Namibia sind auch in Rundu einige Feierlichkeiten geplant. So zum Beispiel im Sportstadium, wo Fussballmatches stattfinden und im nahen Gelände kann man sich bei kulturellen Präsentationen und Showeinlagen lokaler Artisten unterhalten und sich mit Speis und Drank verwöhnen lassen. Wie ihr sehen könnt, habe ich mich heute schon in Schale geschmissen, um dem 1. August von Namibia die gebührende Ehre zu erweisen. Wir Interteamler haben uns entschieden, das verlängerte Wochenende für einen Camping-Ausflug zu nutzen. Wir fahren zum Simanya Rapids Camp, das ca. 17 km westlich von Nkurenkuru liegt. Da es dort kein Internet gibt, werde ich euch am Montag wieder über Neuigkeiten in diesem Blog berichten.

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Fr

21

Mär

2014

Auf zum Campen

Der Toyota ist bepackt and ready to go
Der Toyota ist bepackt and ready to go

Heute am Unabhängigkeitstag geht's los zu meinem 1. Camping-Weekend seit mehreren Jahrzenten, wenn nicht gar zum ersten Mal in meinem Leben. Mit Barbara und Hansj bilden wir eine Fahr- und Materialgemeinschaft, d.h. sie haben z.B. einen portablen Kühlschrank und ich liefere mit meinem Toyota den Strom dafür;-)) Ich kann auch von vielen anderen Camping-Artikeln profitieren oder partizipieren (z.B. Gasflasche, Kaffeekocher, Pfannen, usw), die sie dabei haben, weil sie schon viel besser als ich ausgerüstet sind als ich . Ich bin, was Camping-Erfahrung anbelangt, ein richtiges Greenhorn und bin froh, dass ich wenigstens ein super Zelt, Luftmatratze und Schlafsack von Familie Alt abkaufen konnte, so habe ich doch wenigstens das Allerwichtigste selber dabei. Der Camping-Platz "Simanya Rapids Camp" ist ca. 140 km westlich von Rundu am Kavango River gelegen. Es ist ein richtiger "Natur-Camping-Platz" ohne jeglichen Luxus, d.h. Dusche und WC sowie schöne Feuerstellen im Schatten von grossen Bäumen, gerade so nach dem Motto: "Reduce to the maximum":-))

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Sa

22

Mär

2014

Erste Nacht im Zelt

Unsere kleine Interteam Zeltstadt
Unsere kleine Interteam Zeltstadt

Zusammen stellen wir unsere Zelte auf und ich bin froh, dass die erfahrenen Camper mich dabei tatkräftig unterstützen. Mein Zelt ist auf dem Bild vorne links. Es ist ein robustes und grosses Zelt und ca. 2 Meter hoch, ideal um darin stehen zu können und um genügend Platz zu haben, um all seine Sachen bequem verstauen zu können. Bei der Luftmatratze fehlt der Stöpsel beim Luft-Ein/-Auslass und ich schnitze mir kurzerhand aus einem kleinen Stück Holz einen Ersatz, der ürbigens bestens funktioniert und ich habe auch ausgezeichnet geschlafen. Ich lerne an diesem Wochenende viel, was das Campen anbelangt, denn Sibylle und Christian, aber vor allem auch Lea und Heinz sind richtige Experten in diesem Métier. Meine Liste an wichtigem Camping-Material ist gemacht und ich werde mir genau überlegen, was ich für meinen nächsten Campingausflug noch beschaffen sollte. Ich denke, dass ich bis im Juli, wenn Regula nach Rundu kommt, ein bisschen besser mit Material und an Erfahrung ausgerüstet bin und wir ungeniert unsere gemeinsamen Camping-Abenteuer starten können;-))

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So

23

Mär

2014

Weitere Eindrücke des Ausflugs

"Reduce to the maximum" auch bei diesem Schulzimmer und Kirchensaal
"Reduce to the maximum" auch bei diesem Schulzimmer und Kirchensaal

Nkurenkuru sollte sein, bzw. ist seit der Aufteilung von Kavango am 9. August 2013 in Kavango Ost und West, die Hauptstadt von Kavango-West. Nkurenkuru hat ca. 700 Einwohner und auf dem Weg zum Zeltplatz haben wir z.B. dieses "Schulhaus" gesehen, das beim Wegfahren heute Sonntag auch als "Kirchensaal" genutzt wurde. Rundu als bisherige Hauptstadt von ganz Kavango und weiterhin Hauptsadt von Kavango Ost hat mit ca. 70'000 Einwohner hundert mal mehr Menschen als Nkurenkuru und die ganze Infrastruktur ist dementsprechend viel weiter fortgeschritten. Dies verdeutlich einmal mehr, was diese Umsetzung in Kavango-Ost und -West für eine Herkulesaufgabe für die Menschen und die Regierung hier sein wird. Ich gehe davon aus, dass dies mindestens 10 Jahre oder mehr dauern wird, bis Nkurenkuru einigermassen selbstständig funktioniert, aufgebaut, umgesiedelt und entwickelt ist. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass ich euch bis zu meiner Rückkehr noch einige Male in diesem Zusammenhang informieren werde.

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Mo

24

Mär

2014

Faszination Regenbogen

Regenbogen auf dem Heimweg
Regenbogen auf dem Heimweg

Eigentlich habe ich bis vor einer Stunde noch nicht gewusst, über was ich euch heute berichten soll. Und dann hat mich auf dem Nach-Hause-Weg nicht nur Regen überrascht, sondern auch die Sonne hat mitgespielt und diesen wunderschönen Regenbogen "produziert". Manchnal braucht es auch gar nicht viel um glücklich zu sein, sondern es gilt den einmaligen Moment zu erkennen, zu geniessen und etwas daraus zu machen.

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Di

25

Mär

2014

Aus Handy-Man wird Ameisen-Man

Ameisen-Hansj im Einsatz
Ameisen-Hansj im Einsatz

Bei mir zu Hause bin ich immer wieder damit beschäftigt, dass ich vereinzelnden Spinnen, Grillen und ähnlichen Kriechtieren beibringen muss, dass ich eigentlich ganz gut ohne ihre Gesellschaft leben kann. Und bei mir ist es so ca. ein Fremdbewohner pro Tag, dem ich dies beibringen muss. Als ich heute bei Hansj und Barbara war, musste ich feststellen, dass ich mit einem Viech pro Tag so richtig gut bedient bin, denn bei Hansj sind es Hunderte, die es zu "managen" gilt. Zuerst wurde er von unzähligen Kakerlaken unterhalten und jetzt sind es um so mehr Ameisen, die ihn beschäftigen. Und dies ist tatsächlich eine Herausforderung, diese vielen kleinen Dinger los zu werden. Mit dem Besen kann er die ersten paar Tausend kleinen Übeltäter vorübergehend los werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie den Weg wieder zurück gefunden haben. Morgen wird er es mit heissem Wasser versuchen, übermorgen mit einem vernichtenden Spray. Mal schauen, wann Hansj die Ameisen-Armada besiegt hat;-))

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Mi

26

Mär

2014

Zahnschmerzen sind nicht lustig

Symbolisch zum Thema posiert dieser Affe vom Kalimba Restaurant
Symbolisch zum Thema posiert dieser Affe vom Kalimba Restaurant

Seit ca. einer Woche plagen mich Zahnschmerzen und so habe ich mich nun schweren Herzens entschlossen, zum Zahnarzt zu gehen. Sibylle hat mir den Tip gegeben, dass ich dafür nicht extra nach Grootfontein (ca. 140 km ein Weg) fahren muss, da seit kurzem ein Zahnarzt aus Südafrika an bestimmten Tagen auch in Rundu praxiziert. Na, das ist doch ein Hoffnungsschimmer. So bin ich am Montag für eine Terminvereinbarung in die Praxis gegangen und die mässig interessierte Dame hat mich für Mittwoch, 9:30 Uhr eingeschrieben. Pünktlich wie eine Schweizer Uhr bin ich dann auch dort erschienen und die immer noch gelangweilt scheinende Dame hat mir erklärt, dass der Arzt erst um 11 Uhr den Flug nach Rundu hat. Sie verspricht mir auch, dass sie sich sofort meldet, wenn der Arzt mich empfangen kann. Da ich bis um 16 Uhr kein Anruf erhalte, mache ich mich nochmals auf zur Praxis, wo die bereits beschriebene Dame gerade dabei ist "den Laden" zu schliessen. Sie vertröstet mich ein weiteres Mal auf morgen Donnerstag. Mal schauen, ob es Morgen endlich klappt;-((

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Do

27

Mär

2014

Kopf röntgen für einen Zahn

Neu eingerichtete Zahnarzt-Praxis
Neu eingerichtete Zahnarzt-Praxis

Na, wer sagt's denn. Heute Morgen um 8 Uhr hat mich die besagte Lady zum Arzt geladen. Zuerst erzählte ich ihm meine Leidensgeschichte und tatsächlich entschloss er sich zuerst ein Röntgenbild zu machen. Die Geräte in der Praxis (z.B. das kleine Röntgengerät, das an der Backe für die Aufnahme positioniert wird) sind alle neu und zum Teil noch in durchsichtiger Plastikfolie verpackt. Ich hoffe nur, dass der Zahnarzt nicht auch noch frisch aus der Folie kommt und mich als erstes zahlendes Subjekt braucht. Auf jeden Fall dauert es so seine Zeit bis der Arzt mit Hilfe des Assistenten die wichtigsten Utensilien (Bleihemd, Dia für Röntgenaufnahme usw.) gefunden hat. Ein "Dia-Halter" für das Maul gibt es nicht und so versucht der Arzt das Dia mit seinem Finger an der richtigen Position zu fixieren, während der Assistent die Spannung auslöst. Zwei Aufnahmen werden gemacht, die ich aber nie zu Gesicht bekomme.

(Mammut)-"Zahn"-Röntgen Maschine
(Mammut)-"Zahn"-Röntgen Maschine

Regina, eine weitere Angestellte das Arztes, begleitet mich anschliessend zum "Röntgeninstitut" im selben Gebäude. Noch weiss ich nicht warum. Dort muss ich wie üblich hier zum x-ten Mal meine Personalien auf Papier verewigen bevor ich in den Röntgenraum geführt werde. Der Röntgen-Experte macht dann mit dem riesigen Gerät auf dem Bild links zwei Aufnahmen von meinem Kopf, einmal von vorne und einmal von der zuerst falschen und dann von der richtigen Seite. Ich als Nicht-Experte und Zahnschmerz-Leidender mache mir so langsam meinen Reim, dass die zwei Bilder mit dem kleinen Röntgenapparat wohl in die Hosen gegangen sind und nun mein ganzer Kopf geröngt wird, um das Übel am Zahn erurieren zu können. Auch wenn ich den Zahn auf dem Röngtenbild kaum erkennen kann, scheint der Zahnarzt die Ursache für die Zahnschmerzen aus dem Bild zu lesen. Er meint, dass die Wurzeln in Ordnung sind und nur die Krone gebrochen ist und dadurch zurück gebliebene Speise- und Getränkereste nun eine Entzündung verursachen würden. Er schlägt vor, dass er mir für eine Woche Medikamente verschreiben und nächste Woche die Füllung provisorisch ersetzen wird. Den definitiven Ersatz der Füllung möge ich doch lieber in der Schweiz bei meinem "Haus-Zahnarzt" machen. Ja, vielleicht hat er beim letzten Satz sogar recht;-((

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Fr

28

Mär

2014

Männerkochen in Rundu

Christian beim Auberginen "Anbröteln"
Christian beim Auberginen "Anbröteln"

Gestern fand des erste, reduzierte (weil nur 2 statt 4 Köche) und inoffizielle Männerkochen bei Biglers statt. Sibylle und Christian hatten die Idee, dass wir gemeinsam was Feines, Italienisches kochen könnten. Und da die mediterrane Kochkunst für mich nicht ganz fremd ist und ich schon einige Jahre Erfahrung im Männerkochen mitbringe, betrachtete ich dies als eine ideale Gelegenheit, ein schweizer Hobby auch in Afrika weiter leben zu lassen. Wir entschieden uns ein Auberginen Parmigiana zu machen. Alle Zutaten dafür - ausser dem Parmesan - sind hier sehr einfach zu kriegen oder kommen sogar aus dem eigenen Garten (Peterli, Basilikum). Dass Christian nicht nur gut Velofahren kann, hat er gestern beim Kochen eindrücklich bewiesen. Wir drei waren uns am Schluss alle einig, dass das Essen, der Wein, die Arbeitsteilung und die Stimmung super war und das gemeinsame Kochen wieder stattfinden sollte. Vielleicht machen wir dann Arancini Siciliani;-))

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Sa

29

Mär

2014

So kann man natürlich auch abnehmen

Functional Food. Hoffentlich funktionierts?
Functional Food. Hoffentlich funktionierts?

Seit dem Männerkochen am Donnerstagabend habe ich - oder musste ich den Umständen entsprechend - meinen Speiseplan umstellen. Nachdem ich beim Zahnarzt war und begonnen habe das Antibiotika zu nehmen, habe ich ziemlich starke Zahnschmerzen und eine dick geschwollene Backe. Da die vom Arzt verschriebenen Schmerzmittel nichts nützen, habe ich gestern Morgen zuerst versucht den Zahnarzt zu erreichen, damit er mir stärkere Mittel verschreiben kann, denn ohne ein Rezept kriege ich beim Apotheker nichts (ist vielleicht auch richtig so). Da er aber schon wieder in Grootfontein praxiziert und dort nicht erreichbar war oder sein wollte, hat mir Anni mit einigen Ponstan 500 ausgeholfen. Die haben dann auch relativ gut funktioniert und die Schmerzen reduzierten sich auf ein erträgliches Mass. Das Essen von "natürlicher Nahrung" fällt mir relativ schwer und deshalb ernähre ich mich zur Zeit vor allem von Schmerzpillen und Antibiotika. Und anstelle einem Bierchen spüle ich meinen Mund regelmässig mit Mundwasser zur Desinfektion der Pillenrückstände;-))

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So

30

Mär

2014

Jedem sein Haustier - wieso nicht auch mir?

Name gesucht für meine neue Mitbewohnerin
Name gesucht für meine neue Mitbewohnerin

Heute Morgen war ich zusammen mit Barbara, Hansj und Sarah (eine "touristische Volunteering" aus Belgien;-)) in der Kaisosi Lodge. Wir machten eine Bootsfahrt auf dem Kavango River und als wir zurück waren und an der Reception zahlten, hatte ich mit diesem kleinen Nilpferd erbarmen. Es war so alleine wie ich und da dachte ich: "Wieso tun wir uns nicht zusammen und teilen uns das alleine sein?" Das Nilpferd war sofort einverstanden und an mir sollte es nicht liegen. Also fragte ich den Besitzer, ob der kleine Kerl zu verkaufen sei und was er kosten würde. Für Fr. 28.- machten wir schliesslich den Deal und so habe ich nun auch mein kleines Haustier zu Hause. Auf der Heimfahrt stellten wir fest, dass es eine Dame sein muss, weil ... ja, ihr wisst ja wohl selber wie man das feststellt. Auch nicht schlecht eine Dame im Haushalt zu haben und quatschen sollte sie ja auch nicht zuviel;-)) Auf jedem Fall freue ich mich, dass nun jemand wartet, wenn ich nach Hause komme und ich mit jemanden meine Highlights und "Dire Straits" teilen kann;-)) Ich suche übrigens noch einen Namen für meine neue Mitbewohnerin. Vorschläge sind herzlich willkommen.

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Mo

31

Mär

2014

Runduluna

Runduluna passt gut auf meinen Stubentisch
Runduluna passt gut auf meinen Stubentisch

Nach dem Kommentar von Mägi auf meinen Blog von gestern mit dem Nilpferd möchte ich heute die Gelegenheit dazu nutzen, um mögliche falsche Vermutungen zu klären. Ich bin mir auch bewusst, dass einige zweideutige und unklare Aussagen von mir evtl. zu falschen Schlüssen geführt haben.

1. Auch wenn ich ab und zu Anlass dazu gebe, übergeschnappt zu wirken, so ist wenigstens meine eigene Wahrnehmung, dass ich es - auch unter Medikamentenkonsum - nicht bin. 2. Genau so wenig hat sich mein Liebesentzug so dramatisch entwickelt, dass ich mich in ein Holz-Nilpferd verliebt habe. 3. Und dass ich alleine hier bin, belastet mein Selbstwertgefühl und meine Psyche nicht so negativ, dass ich ein Stück Holz brauche, nur um meine Abende nicht alleine verbringen zu müssen. Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, dass zwei Kommentare auf meinen Blog von gestern eingegangen sind und ich zusätzlich einen fragenden Anruf dazu erhalten habe. Ich werde mich auch bemühen meine Blogeinträge wieder etwas ernsthafter und eindeutiger zu verfassen, obwohl ich manchmal auch Spass daran habe, die Sprache "spielen und wirken zu lassen". Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis;-)) Ich habe mich übrigens für den Namen "Runduluna" für mein Nilpferd entschieden, da ich denke, dass ein bisschen römische und griechische Mythologie auch ganz gut zum Nilpferd, zur Situation und zum Leben hier passt.

2 Kommentare

Es berichtet: Urs Häusermann

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