rundulife.ch: Blog-Archiv vom Oktober 2014

Mi

01

Okt

2014

Schneeballsystem im heissen Namibia

Das war gestern nun wirklich ein sehr amüsanter Abend in der Omashare Lodge. Ich sitze bei einem Bierchen und neben mich setzen sich zwei ca. 30 jährige Männer. Kurz darauf erscheinen zwei ca. 20 jährige Frauen. Nach der Begrüssung beginnt einer der "Geschäftsmänner" den zwei jungen Girls die begehrten Produkte, die unschlagbaren Preise und die fantastischen Vorteile des Schneeballsystems zu erklären. (Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor, hat es doch vor ca. 40 Jahren dieses wunderbare Vermehrungs- und Bereicherungssystem bei uns in der Schweiz auch gegeben, bevor es verboten wurde). Der Mann spricht begeistert und laut, (denn es geht ja vor allem um seinen eigenen Profit, aber das werden die zwei Hübschen wohl nicht merken). Er macht seine Sache wirklich überzeugend, fragt die Frauen immer wieder konkret nach Bekannten in der Verwandtschaft und im Freundeskreis, zeichnet eifrig mit den genannten Namen die Verkaufspyramide auf ein Blatt während er immer wieder zusammenrechnet, was man dabei denn so alles verdienen kann, wenn, ja wenn alle in der Pyramide die Produkte wie vereinbart verkaufen. Mir tun die zwei Frauen ein bisschen leid, denn auch sie werden mit grosser Wahrscheinlichkeit das erhoffte grosse Geld mit diesem System nicht machen und am Schluss werden nicht nur sie sondern auch ihre lieben Bekannten und Freunde enttäuscht sein und mehr Geld verloren als verdient haben. Und es ist wieder einmal typisch, dass zwei faule Männer zwei eifrige Frauen für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

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Do

02

Okt

2014

Erfreuliche Nachrichten aus Äthiopien

Sehr erfreuliche Nachrichten habe ich kürzlich von meinen Stiftungsratskolleginnen und -kollegen von Learning for Life (LfL) erhalten. Die aktuellen Projekte in Äthiopien scheinen sich bestens zu entwickeln und es zeichnen sich auch ein paar neue und erfreuliche Partnerschaften mit nachhaltigen Engagements ab. Hier ein paar Highlights der Arbeit von Learning for Life:

  • Der Schulhausbau in Jerkuni geht gut voran, sodass mit ziemlicher Sicherheit das Schulhaus Ende November 2014 eingeweiht werden kann. Die ganze Gemeinde steht voll hinter dem Neubau und hat zügig die Erdarbeiten als ihren Beitrag geleistet.
  • Vier Elektrolehrlinge haben ihre dreijährige Lehre und fünf Köchinnen ihre einjährige Kochausbildung in Awassa erfolgreich abgeschlossen. Vier neue Elektrolehrlinge und vier Mädchen für Kochen sind ausgewählt und fangen ihre Lehren ab Mitte September in Awassa an. Ebenfalls ausgewählt sind die zehn Schüler, die dank ihren guten Noten und der Unterstützung von Learning for Life nach Alge ins College gehen können.
  • Die Universität von Metu hat LfL gebeten, sie beim Aufbau einer landwirtschaftlichen Fakultät zu helfen. Durch die Initiative von Dr. Peter Gallmann ist Learning for Life ja bereits mit dem Projekt "Nachdiplomausbildung für Biologinnen zu Bienenexpertinnen" in diesem Departement involviert. LfL hat daraufhin einen mehrjährigen Plan und die mögliche Beteiligung von LfL dabei ausgearbeitet und der UNI vorgeschlagen, welche inzwischen dieser Zusammenarbeit auch zugestimmt hat. 
  • Zudem haben auch Gespräche mit der Hochschule für Landwirtschaft (HFL) in Zollikofen zu möglichen Partnerschaften mit der UNI Metu stattgefunden, worauf die UNI Metu eine Bachelor-Arbeit an der HFL eingegeben hat. Auch hier sind die Zeichen für eine weitere und vertiefte Zusammenarbeit gut.

Es ist fantastisch mitzuerleben, wie die zwei kleinen Stiftungen Learning for Life und Interteam mit konkreten Leistungen und sichtbaren Resultaten eindrücklich beweisen, wie gut, sinnvoll, nachhaltig und kosteneffektiv die Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd auch mit sehr beschränkten Mitteln funktionieren kann.


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Fr

03

Okt

2014

Zwischen Wahnsinn und Genie!

Was soll man davon halten? Einfach genial oder mehr ...
Was soll man davon halten? Einfach genial oder mehr ...

Eigentlich wollte ich ja etwas anderes in meinem Blog schreiben, aber soeben habe ich diesen Link erhalten, mir das Video angeschaut und ich war einfach nur hingerissen, masslos beeindruckt, und ich kann dir diese 7 Minuten 38 Sekunden einfach nicht vorenthalten. Es ist etwas zwischen Wahnsinn und Genie, oder so. Auf jeden Fall scheint der Typ das voll im Griff zu haben, denn er lebt ja noch. Vielleicht wäre dies ein neues Geschäft für eine innovative Versicherung? Gäll Dani?

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Sa

04

Okt

2014

Ab in die Nunda Lodge

So, heute fahre ich wieder einmal nach Divundu und werde dort bis Montag Natur, Wildlife und das Nichtstun geniessen. Das letzte Mal war ich ja Ende Juli mit Regula dort, zudem muss ich von Helena noch ein gutes Fotos machen, solange sie in der Nunda Lodge an der Réception arbeitet. Sie sucht nämlich einen neuen Job bei der Regierung und weil sie weiss, dass ich im Bildungsdepartement arbeite, hat sie mich gefragt, ob ich ihr dabei helfen kann. Ich habe dann für sie abgeklärt, wie sie vorzugehen hat und als sie kürzlich in Rundu war, bin ich mit ihr in unsere Personalabteilung gegangen, um Bewerbungsformulare und Informationen zum weiteren Verlauf zu erhalten. Mal schauen ob und wann für sie dieser Traum in Erfüllung geht.  

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So

05

Okt

2014

Rundbrief-Produktion in Rundu

Pia, Barbara und Hansj beim Packen, Kleben und Adressieren der Rundbriefe
Pia, Barbara und Hansj beim Packen, Kleben und Adressieren der Rundbriefe

Weil ich in der Nunda Lodge keinen Internetempfang habe, erfolgt dieser Blog über die Rundbrief-Produktion von Barbara und Hansj's Rundbrief schon heute. Der Aufwand für das Drucken und den Versand des Schreibens ist etwas grösser als wenn man dies wie ich von der Schweiz aus organisiert. Regula hat viele meiner Publikationen im Dorf selber und in der Verwandtschaft wo möglich persönlich verteilt. Das ist beim Versand aus Namibia natürlich nicht möglich, dafür werden die Empfänger von Schnider-Meister's mit Post und Briefmarke aus Namibia verwöhnt, wenn dann hoffentlich alle nach einer etwas längeren Lieferzeit ihr Ziel finden. Viel Spass beim Warten und Lesen.

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Mo

06

Okt

2014

Impressionen - Nunda Lodge im Frühling

Unser Häuschen in der Nunda Lodge
Unser Häuschen in der Nunda Lodge

 

Es war wieder einmal so richtig Entspannung pur in der Natur! (Reimt sich sogar;-)) Lesen, Sonne und das feine Essen geniessen (z.B. Hake Fisch, entspricht in etwa einem Hechtdorsch in Europa, gäll Fischer von Fahrwangen?), zwei Mal im Mahangu Game Park schauen wies den lieben und schönen "Viechern" geht und wer so alles präsent ist. Und morgen geht's wieder wie gewohnt zur Arbeit, aber ich freue mich auch darauf.

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Di

07

Okt

2014

Ngepi Camp - weniger Luxus, mehr Namibia

Das etwas andere Camp am Kavango
Das etwas andere Camp am Kavango

Auf dem Weg von der Nunda Lodge in den Mahango Game Park befindet sich das Ngepi Camp. Wie es der Werbeslogan "we are a self sustainable camp" erahnen lässt, findet man hier mehr Namibia und Vernunft pur als viel Luxus. Schon der Anfahrtsweg zum Camp kann zum kleinen Abenteuer werden und wer nicht ein cooler Fahrer ist, der kann mit dem falschen Fahrzeug schon ein bisschen Angstschweiss provozieren und üben. Und wem dies zusagt und das als Einstieg nicht reicht, der sollte vor dem Zurückfahren wirklich ein paar Tage in diesem Camp verbringen.

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Mi

08

Okt

2014

Die erste, einzige und letzte Feige hier?

Eine Feige ist geblieben und wie weiter?
Eine Feige ist geblieben und wie weiter?

Ja, mal schauen, ob dem so sein wird. Anfänglich waren es ja drei Feigen an meinem Baum. Zwei davon fielen vorzeitig runter und wurden eine Beute der Ameisen. Die dritte Feige konnte ich retten und selber essen, obwohl sie es nie schaffte, die für uns typisch dunkelblaue Aussenhaut zu bekommen, sondern es bei einem blassen gelbgrün belassen hat. Auch die Frucht im Innern war nicht so bekannt dunkel und süss, wie ich es in Erinnerung vom Norden habe. Aber nichts desto trotz war es eine schöne Geste, dass ich wenigstens schon eine Frucht von meinem kürzlich gesetzten Feigenbaum geniessen konnte. Mal schauen, wie es nun weitergeht mit uns zwei, wann ich in eine andere Bleibe zügeln muss oder kann und ob ich allenfalls den Feigenbaum auch mitnehme.

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Do

09

Okt

2014

Jeder hat so seine Macken

Meine Schuhe haben junge bekommen
Die wunderbare Vermehrung von Schuhen

Ja, was ist es wohl bei mir? Nicht wirklich schwierig zu erraten, wenn man das Bild links zur Hilfe hat. Nun also ist es raus. Normalerweise haben ja eher Frauen einen Schuh-Spleen, aber eben, es gibt scheinbar auch so verrückte Männer.  Zu meiner Entlastung kann ich erwähnen, dass ich drei paar Schuhe von zu Hause mitgenommen habe und dass die anderen so einfach mit der Zeit "in meinem Schuhregal junge gekriegt haben und auf meine Grösse gewachsen sind". Was für ein glücklicher Zufall;-)) Zudem sind die Schuhe hier massiv billiger als in der Schweiz, d.h. für 30 bis 40 Franken  kriegt man hier schon Spitzenschuhe. Wie auch immer, ich weiss, dass ich relativ viele Schuhe habe, aber es ist wirklich auch angenehm, wenn man für jede Gelegenheit, jede Bekleidungsvariante und jedes Wetter auch das passende Gehwerkzeug hat. Ja, so hat halt jeder seine Macken, und davor bin auch ich nicht gefeit, aber es gibt noch schlimmere Eigenarten. Ich glaube auch, dass ich die meisten Schuhe hier lassen, bzw. die noch brauchbaren Ende 2016 hier verschenken werde und dann werden sich viele Runduaner über meine Macke riesig freuen.

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Fr

10

Okt

2014

Besser Feuer im Boden als im Dach

Mein Gätner Paolo sammelt die "zusammen gerechten" Blätter und Äste in der einen Ecke meines Grundstückes an der Strasse. Kürzlich habe ich ihm gesagt, dass er ein Loch machen soll, damit er das ganze Holz- und Blattzeugs darin deponieren und bei Bedarf anzünden kann. Das Loch war ihm dann wohl doch etwas zu viel Arbeit und so hat er kurzerhand die Deponie vor Ort in Brand gesetzt. Resultat war, dass der kleine Baum zur Befestigung der Auto-Abdeckblache auch ein Opfer der Flammen wurde und die Blache an dieser Ecke runter fiel. Als ich am Abend nach Hause kam, nicht mehr wie gewöhnlich parkieren konnte und die verbrannte Ecke entdeckte, war mir schnell klar, was Sache ist. Das Gespräch mit Paolo war nicht ganz einfach, nicht nur weil er als Angolaner nur portugiesisch spricht. Ich konnte ihn dann schlieslich doch von meiner Idee mit dem Loch überzeugen, obwohl es jetzt nichts mehr zu verbrennen gibt.

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Sa

11

Okt

2014

Erster Regen nach einem halben Jahr

Ähnlich wie die ersten Skispuren im Schnee
Ähnlich wie die ersten Skispuren im Schnee

Gestern hat es seit Mitte April zum ersten Mal wieder ein paar Minuten geregnet! In den letzten Tagen war es oft drückend heiss und die Temperatur kletterte bis auf 40 Grad. Auch in meinem Haus war es vorgestern beinahe 34 Grad und ich bin heilfroh, dass ich wenigstens im Schlafzimmer (noch) eine Air Condition habe, denn so kann ich in der Nacht auf angenehme 26 Grad runter kühlen. Nach einem halben Jahr ohne Regen lechzt alles nach dem kühlenden und erfrischenden Nass und es scheint, dass sich sogar die Luft durch den reinigenden Schauer und den damit loswerdenden Sand wie neugeboren fühlt.

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So

12

Okt

2014

Entscheidung abgenommen

Hier Zügelboxen aufzutreiben dürfte gar nicht so einfach sein
Hier Zügelboxen aufzutreiben dürfte gar nicht so einfach sein

Letzten Freitag war die erste Interessentin mit ihrem Berater für den Kauf meines Hauses da. Zudem teilte mir die Besitzerin, Ms Muatale kurz und bündig per Mail mit, dass sie ab Ende November den Mietzins für mein Haus von 3200 N$ auf 5000 N$ erhöht. Diese Message habe ich klar verstanden und sie hat mir mit diesem Verhalten die Entscheidung für mein weiteres Vorgehen definitiv abgenommen. So werde ich noch diesen Monat meine Bleibe auf Ende Januar - wie im Vertrag vereinbart - auflösen und ihr sicherlich keinen Dollar mehr bezahlen für die Miete. Mal schauen, wie's weitergeht und wo ich mein nächstes Plätzchen finde.

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Mo

13

Okt

2014

Karte der Schulkreise ist bald fertig

Schulkreis Rundu, wo ca. 24'000 SchülerInnen zur Schule gehen
Schulkreis Rundu, wo ca. 24'000 SchülerInnen zur Schule gehen

Die neue Karte mit den Schulkreisen von Kavango East und West habe ich soweit fertig gestellt, dass die Inspektoren und Planer die letzten Kontrollen bezüglich Vollständigkeit und Richtigkeit machen können. Eigentlich wollte ich die Karte in der Grösse A1 (841x594 mm) hier in Rundu drucken lassen, aber von den hiesigen Druckereien scheint niemand wirklich fähig zu sein, dies in einigermassen guter Qualität und zu einem fairen Preis auf die Reihe zu kriegen. Nein, mit unprofessionellen Kommentaren wie: "Mit diesen Daten ist eine bessere Qualität gar nicht möglich", haben sie sich gleich selber disqualifiziert. Nun habe ich in Windhoek eine Druckerei gefunden, die viel preiswerter eine viel bessere Qualität und erst noch prompt liefert. Meine Chefs sind auch richtig happy über die Karte und konnten erst gar nicht glauben, dass ich diese selber gemacht habe; und mir hat es als Abwechslung zur finanzlastigen Arbeit in den letzten Monaten auch richtig Spass gemacht.

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Di

14

Okt

2014

Die Raumpflegerinnen im Aussendienst

Die tolle Frauentruppe; der Typ mit dem Stock gehört nicht wirklich dazu
Die tolle Frauentruppe; der Typ mit dem Stock gehört nicht wirklich dazu - typisch Mann;-((

Bei uns arbeiten auch ca. zehn "Raumpflegerinnen", die für die Sauberkeit der Büros, WC's und weiteren Räumlichkeiten sowie dem Aussenbereich zuständig sind. Regelmässig werde auch ich für einige Minuten aus meinem Büro vertrieben, damit "meine Putzlady" ungestört wirken kann. Kürzlich habe ich einen Teil der Putzcrew draussen beim Holzen, Lauben und Rechen angetroffen und ich war von dieser friedlichen, schaffenden und doch so fröhlichen Stimmung dermassen beeindruckt, dass ich für die "fleissigen Weiber" beim Kiosk eine Erfrischung und ein paar Fat Cakes kaufte und spendierte. (Klicke zur Vergrösserung 2x auf das Bild und lass dich von der beherzten Stimmung anstecken;-))

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Mi

15

Okt

2014

Tausende von Tausendfüsslern im Anmarsch

Was ist wohl der Nutzen von stinkenden Tausendfüsslern?
Was ist wohl der Nutzen von stinkenden Tausendfüsslern?

Eigentlich kenne ich diese seltsamen Kreaturen (Tausendfüssler) von den Ferien in Sizilien. Dort sind sie oft in Häusern anzutreffen, wo sie nicht nur am Boden sondern auch an Wänden und Decken rumkriechen. Und wenn man sie loswerden will, dann setzen sie sich zur Wehr, indem sie ein übel riechendes Sekret mit Blausäure verströmen. Diese "Vielfüssler" sind aber auch in der Schweiz anzutreffen und können ganz schön zur Plage werden. Wahrscheinlich hängt ihr grosses Aufkommen in der Umgebung des Kiosks beim Directorate mit dem aufkommenden Regen zusammen. Vielleicht haben sie bis jetzt den Winterschlaf im trockenen Sand genossen und erst durch den kühlenden Regen den Weg an die Oberfläche gefunden? Wie auch immer, ich frage mich schon, wozu dieses "stinkende Monster" wohl nützlich ist? Vielleicht kennt ja ein(e) Blogleser(in) die Antwort.

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Do

16

Okt

2014

Intercape statt Air Namibia

Werbegag: So komfortable und luxuriös wie auf dem Bild wird der Bus wohl kaum sein
Werbegag: Einen solch modernen Bus habe ich definitiv noch nie hier in Rundu gesehen;-((

Von der Fluggesellschaft habe ich die Meldung erhalten, dass mein Flug am 5. Januar von Windhoek nach Rundu ersatzlos gestrichen wurde. Eingentlich kein Problem dachte ich, dann bleibe ich einfach noch zwei Tage in Windhoek und fliege mit dem Mittwochflug in den Norden. Meine Abklärungen bei Air Namibia haben dann aber ergeben, dass ich auch zwei Tage später nicht nach Rundu fliegen kann, weil ALLE Flüge nach Rundu in dieser Woche ausfallen. Okay, "that's Africa"! Zweimal in der Woche, Montag und Freitag, fährt "Gott sei Dank" ein Intercape Bus von Windhoek nach Rundu und so werde ich nun am Montagnachmittag um 14 Uhr die Rückreise nach Rundu mit dem Bus unter die Räder nehmen lassen und dort um ca. 23 Uhr - ca. 36 Stunden nach meiner Abreise aus der Schweiz - eintreffen;-(( 

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Fr

17

Okt

2014

Schweizer sucht Haus in Afrika!

Disharmonie zwischen Angebot und Nachfrage
Disharmonie zwischen Angebot und Nachfrage

Zur Zeit bin ich damit beschäftigt das Angebot an verfügbaren Häusern in Rundu mit meinen schweizerischen  Vorstellungen und Ansprüchen in Einklang zu bringen. Du kannst dir sicherlich gut ausmalen, dass dies gar nicht so einfach ist (siehe Bildstrecke unten;-)) Dieses Häuschen links würde mir eigentlich sehr gut gefallen und auch der Anstrich passt ausgezeichnet nach Afrika. Das Problem ist aber, dass meine Möbel keinen Platz darin haben und dass ich demzufolge auch keine Gäste empfangen könnte.

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Sa

18

Okt

2014

Prächtiger Früh(ling)sommer

Bäume mit solcher Blütenbracht faszinieren
Bäume mit solcher Blütenbracht faszinieren

Seit ein paar Wochen blüht es hier so richtig um die Wette. Jeder Baum und jeder Strauch will noch schöner sein als der andere oder vielleicht buhlt die Pflanzenwelt mit ihren prächtigen Farben einfach nur darum, möglichst viele durstlöschende Tropfen des dringend notwendingen Regens auf sich zu lenken. Wie auch immer, wenn man in Rundu mit offenen Augen durch die Strassen flaniert oder fährt, dann entzücken und überzeugen die satten Farben vor allem die Nichtafrikaner, weil wir uns dieses prächtige Bild vor allem von Blumen gewohnt sind, die es jedoch hier leider nicht gibt, d.h. man schenkt seiner Liebsten als Dank am besten gleich einen Baum oder dann halt einen bunten Strauch, statt einen Strauss. Das mit der Vase erübrigt sich auch, bzw. es sollte natürlich schon noch ein freies Plätzchen für ein passendes Loch im Garten haben. Dafür muss/kann man auch nicht jeden Monat einen neuen "Besen" beim Florist kaufen. Diesen Beruf scheint es hier (noch) nicht zu geben.

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So

19

Okt

2014

Unterwegs mit dem Muskelbike

Es ist Sonntagmorgen 8 Uhr und ich bin alleine mit dem Muskelbike unterwegs zur Hakusembe Lodge. Jetzt ist die Temperatur zum Biken noch erträglich, gegen Mittag, wenn es 40 Grad ist, wäre das Leiden gross. Auf dem Weg ist mir eine singende Gruppe begegnet und ich habe sie auf einem kurzen Video verewigt. Ein paar weitere Eindrücke von meiner Fahrt siehst du in der Bildstrecke. Viel Spass beim Sehen und Hören.

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Mo

20

Okt

2014

Ich freue mich auf die Schweiz

Wiedersehen mit dem wunderschönen Seetal
Wiedersehen mit dem wunderschönen Seetal

Ja, so nach bald einem Jahr weg von zu Hause freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen in der Schweiz. Das schöne Seetal und die vielen guten Freunde, Verwandten und Bekannten locken und ich bin gespannt auf diese Begegnungen nach dem langen Fernbleiben. Und die Weihnachtszeit sowie die Erwartung auf das neue Jahr bieten eine ganz spezielle Atmosphäre und Gelegenheit für einen Rückblick auf ein sehr ereignisvolles Jahr und um die Hoffnungen an das neue Jahr zu teilen. Heute in zwei Monaten sehen wir uns wieder. Auf ein gutes Wiedersehen!

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Di

21

Okt

2014

Der lange Weg der Trennung

Schöne Worte, aber wie realisieren?
Schöne Worte, aber wie realisieren?

Die seit gut einem Jahr beschlossene Aufteilung der Region Kavango in East und West braucht wohl noch viele Jahre, um den langen, beschwerlichen Weg vom Papier und Kopf bis zur praktisch, eigenständig funktionierenden Einheit hinter sich zu bringen. Wie wird aus dem 1000 Seelen Bauerndorf Nkurenkuru die Hauptstadt von Kavango West? Wie realisiert man die Hälfte der Infrastruktur von Rundu, sie ist mit ca. 80'000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Namibias, in Nkurenkuru? Bevor die Verwaltung installiert werden kann, braucht es immense Investitionen in neue Gebäude, z.B. für das Hauptquartier der Polizei, das Spital, die Kantonsverwaltung mit all ihren Ministerien wie Fischerei, Bildung, Gesundheit usw., aber auch Wohnungen für all die neuen Beamten sowie Warenhäuser, Tankstellen, Kirchen müssen gebaut werden. Und auch die Erschliessung und Versorgung mit Wasser, Strom und Telekommunikation ist nicht nur eine Herkulesaufgabe sondern wird ebenso ambitiös sein, wie die Realisierung eines wirkungsvollen Anreizsystems für die Privatwirtschaft, sofern der Staat nicht alles aus dem eigenen Sack bezahlen will. Ich persönlich glaube, dass viele Einzelne (Beamte) von dieser Trennung profitieren werden, aber sicher nicht das Bildungssystem als ganzes, weil die riesigen Kosten für den Aufbau und Unterhalt der Verwaltung schlussendlich an der Front in den Schulen fehlt. Schade, aber viele Versprechungen und Hoffnungen werden sich auch diesmal nicht erfüllen.

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Mi

22

Okt

2014

Die Tage sind wohl gezählt

Die letzten Tage in meinem Häuschen nahen
Die letzten Tage in meinem Häuschen nahen

Gestern Abend um 8 Uhr hat es an meiner Haustüre geklopft und draussen im Dunkeln stand eine Schar von Kaufinteressenten, die das Haus besichtigen wollte. Ich machte ihnen dann ziemlich deutlich klar, dass ich zu dieser Nachtzeit leider keine Führungen anbiete. Und so freundlich wie ich bin oder versuche auch in schwierigen Situationen zu sein, bot ich ihnen an, dass sie mich ungeniert anrufen und einen Termin zur Tageszeit vereinbaren können. (Gute Miene zum schlechten Spiel;-))

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Do

23

Okt

2014

Na, wenn das kein gutes Zeichen ist

Ist er nicht wunderbar, dieser kleine Gecko?
Ist er nicht wunderbar, dieser kleine Gecko?

Als ich gestern nach Hause kam, "krabbelte virtuos" dieser wunderschöne, kleine Gecko an meiner Stubendecke. Irgendwie ist mir dieser Haftkünstler sympathisch und er erinnert mich an die vielen, vielen schönen und unvergesslichen Stunden, die ich zusammen mit Regula - und den vielen Geckos dort - schon in Sizilien, Castellammare del Golfo und Scopello, verbracht habe. Und wenn ich dir etwas von Herzen und aus Erfahrung empfehlen kann, dann ist es das: "Google nach diesen zwei Orten, merke sie dir und mache das, was im Bild unten steht. Du wirst sicher nicht enttäuscht werden! (Am besten nimmst du die Fähre von Genua nach Palermo und fragst Regula nach Empfehlungen; einfach nur super)!

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Fr

24

Okt

2014

Ist das mein neues Dornröschenschloss?

Wird dies wohl mein neues Zuhause?
Wird dies wohl mein neues Zuhause?

Gestern konnte ich mit einem Kollegen vom Bildungsdepartement zu dem Regierungshaus fahren, das evtl. mein neues Dornröschenschloss (Sababurg) werden könnte. Ausserhalb des Zauns habe ich dann ganz exklusiv für dich ein Foto geschossen. Im Moment wohnen darin noch 2 Frauen von Peace Corps und diese zwei "amerikanischen Engel" müssten dann wegen mir in ein anderes Haus ziehen. Ich werde nächstens mal versuchen ein Blick in das Innere zu bekommen, damit ich mich seelisch schon mal ein bisschen auf die Veränderung einstimmen kann.

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Sa

25

Okt

2014

31.12.14: Gekündigt und bestätigt

Nun ist das "Todesurteil" für meinen Verbleib im Haus geklärt, d.h. die Besitzerin und ich haben uns geeinigt, dass ich bis Ende Jahr das Haus geräumt haben werde. Eigentlich haben wir im Vertrag eine 3-monatige Kündigungsfrist vereinbart. Gleichzeitig war aber auch ein Zusatz definiert, der dem Besitzer eine 1-monatige Kündigungsfrist zugesteht, wenn das Haus verkauft wird. Wir haben dann einen typisch schweizerischen Kompromiss gefunden und so kann ich den Rest des Jahres und meinen Umzug konkret zu planen beginnen. Jetzt, wo es hier so heiss ist, werde ich die Klimaanlage im Schlafzimmer wohl am Meisten vermissen;-((

Übrigens: Ich werde wahrscheinlich in der ersten Woche im Dezember zügeln und könnte noch ein paar Helfer brauchen. Bitte dann auch gleich ein paar Zügelkartons mitbringen;-))

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So

26

Okt

2014

Mein Jahresend-Plan konkretisiert sich

Mein "abwechslungsreiches" Programm für die letzten 5 Wochen in diesem Jahr
Mein "abwechslungsreiches" Programm für die letzten 5 Wochen in diesem Jahr

In sechs Wochen muss alles "über die Bühne sein", damit ich ohne Altlasten in die Schweiz reisen kann und auch nach meiner Rückkehr im Januar unbesorgt mein Leben hier in Namibia wieder in Angriff nehmen kann. Zum besseren Verständnis habe ich die wichtigsten Ereignisse und Tätigkeiten für dich und mich im Bild links aufgeführt. Im Zusammenhang mit dem Zügeln muss ich nicht nur den Transport meiner Möbel und die "Hausputzete" organisieren sondern auch noch die Situation bezüglich Sicherheit im neuen Haus prüfen und evtl. eine Alarmanlage installieren lassen. Auch die Satelliten-Schüssel  und Verkabelung muss demontiert und am neuen Ort wieder installiert werden. Und auch dem Feigenbaum möchte ich an einem anderen Ort eine sichere und gute Zukunft bescheren. Anfangs Dezember muss ich auch noch den Toyota beim NATIS (Strassenverkehrsamt) für das nächste Jahr "wieder einlösen". Und neben den 2 Wochen in der Schweiz findet im Dezember auch noch das wöchige Jahrestreffen von Interteam Namibia in Tsumkwe statt. Was mir bei diesem "vollen Programm" sehr entgegen kommt ist, dass im Dezember im Bildungsdepartement (Sommerferien) so gut wie nichts läuft und ich mich deshalb gut um "meine Sorgen" und Anliegen kümmern kann. Schulanfang ist dann wieder Mitte Januar.

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Mo

27

Okt

2014

Dach neu begrasen

Dachdecker beim Dach neu begrasen
Dachdecker beim Dach neu begrasen

Gestern war ich schon relativ früh unterwegs zur Hakusembe River Lodge, weil es zur Zeit sehr schnell zu heiss ist, um das Radfahren wirklich geniessen zu können. Die Dachdecker waren zu dieser morgendlichen Stunde auch schon fleissig damit beschäftigt, das Dach eines "Chalets" zu erneuern. Ein Arbeiter erzählte mir, dass sie dieses Dach nach etwa 10 Jahren neu decken müssen, damit die Gäste nach einer regnerischen Nacht nicht glauben, "sie hätten ins Bett gemacht";-)) Ich hoffe übrigens, dasss sie gestern noch fertig geworden sind, denn diese Nacht hat es endlich etwas länger "gewittert und geseicht".

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Di

28

Okt

2014

Eindrücke vom Leben in Namibia

Zur Zeit bin ich in meiner Freizeit immer wieder damit beschäftigt mir zu überlegen, was die Menschen zu Hause wohl am meisten über meinen Einsatz hier in Namibia interessieren könnte. Ich werde ja am Montag, 29. Dezember, im Läsi-Huus von meinen Eindrücken aus der "Personellen Entwicklungszusammenarbeit" hier in Rundu berichten. Nicht, dass ich nichts zu erzählen hätte, nein, dafür würde die Zeit an diesem Abend nie ausreichen. Und, wer meinen Blog regelmässig liest, der oder die weiss schon einiges über mich und meine Erlebnisse hier. Deshalb werde ich wohl den Interessierten an diesem Abend erzählen, was ich bis jetzt verschwiegen habe, meine ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse, aber auch wie dieses Jahr mich und meine Gedanken über Nord und Süd, über Schwarz und Weiss und über Gestern und Morgen verändert hat. Mit diesem Blogeintrag wünsche ich mir von dir, dass du im Kommentar eine wichtige Frage von allgemeinem Interessse an mich und über mein Leben in Namibia stellen wirst, auf die ich an diesem Abend eingehen kann. Ich freue mich sehr auf diesen Anlass und hoffe, dass ein interessanter Dialog für uns alle zum unvergesslichen (interkulturellen) Austausch und Erlebnis wird, gerade so, wie ich es hier immer wieder erlebe. Auf Wiedersehen in 2 Monaten in der Schweiz.

Personelle Entwicklungszusammenarbeit.pd
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Mi

29

Okt

2014

In geheimer Mission unterwegs

Darf ich vorstellen: Mr. Skyfall höchstpersönlich
Darf ich vorstellen: Mr. Skyfall höchstpersönlich

Mister Skyfall und ich sind ab heute und bis am Freitag in geheimer Mission unterwegs. James Bond würde neidisch, wenn er um das brisante Thema von nationaler Bedeutung wüsste. Wir hoffen natürlich beide, dass über uns nicht wirklich der Himmel einstürzt und es uns gelingt, den äusserst delikaten wie bedeutungsvollen Auftrag erfolgreich durchzuführen. Aber wir zwei sind ja zwei erfahrene, alte Füchse und mit allen Wassern gewaschen und wir haben uns auch sehr seriös für alle Eventualitäten vorbereitet. Um die erfolgreiche Realisierung nicht zu gefährden, appelliere ich an dein Verständnis, dass ich hier nicht näher auf Details eingehen kann. Und wie beim Spiel Sherlock Holmes werde ich mich von Zeit zu Zeit von irgendwoher wieder kurz melden.

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Do

30

Okt

2014

Nach gemeinsamem Erfolg, getrennte Wege

Blick aus dem Flugzeug auf das Zielgebiet
Blick aus dem Flugzeug auf das Zielgebiet

Um möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, haben wir keinen Aufwand gescheut und unterschiedliche Trasportfahrzeuge benutzt, so z.B. das Flugzeug, um möglichst schnell in die Nähe des Tatortes zu gelangen und anschliessend ein Allrad Double Cap für die letzten Kilometer im umwegsamen Gelände. Um all die Strapazen möglichst gut zu überstehen ist es sehr wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, was hier in Afrika gar nicht so einfach ist;-)) Für den weiteren Verlauf der Mission haben wir uns heute getrennt, um an zwei Fronten aktiv zu werden.

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Fr

31

Okt

2014

Das Ende der Mission naht ...

Geiles Fahrzeug, nicht?
Geiles Fahrzeug, nicht?

...  und es ist immer noch nicht entschieden, wie die Sache ausgeht. Ich musste ein weiteres Mal mein Fortbewegungsmittel den äusseren Umständen anpassen und die Gestalten werden auch immer unheimlicher. Vielleicht liegt es ja am Datum, weil heute Halloween ist? Ich hoffe, dass ich Morgen den Fall hier endgültig und erfolgreich lösen und anschliessend meinen Weg zurück nach Rundu und den neuen und letzten Monat in meinem Häuschen in Angriff nehmen kann. Ja, im Moment kann ich mich wieder einmal überhaupt nicht über Abwechslung beklagen, aber ich wollte es ja so und deshalb geschieht es mir recht;-))

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Es berichtet: Urs Häusermann

durch und mit: