Erfreuliche Nachrichten aus Äthiopien

Sehr erfreuliche Nachrichten habe ich kürzlich von meinen Stiftungsratskolleginnen und -kollegen von Learning for Life (LfL) erhalten. Die aktuellen Projekte in Äthiopien scheinen sich bestens zu entwickeln und es zeichnen sich auch ein paar neue und erfreuliche Partnerschaften mit nachhaltigen Engagements ab. Hier ein paar Highlights der Arbeit von Learning for Life:

  • Der Schulhausbau in Jerkuni geht gut voran, sodass mit ziemlicher Sicherheit das Schulhaus Ende November 2014 eingeweiht werden kann. Die ganze Gemeinde steht voll hinter dem Neubau und hat zügig die Erdarbeiten als ihren Beitrag geleistet.
  • Vier Elektrolehrlinge haben ihre dreijährige Lehre und fünf Köchinnen ihre einjährige Kochausbildung in Awassa erfolgreich abgeschlossen. Vier neue Elektrolehrlinge und vier Mädchen für Kochen sind ausgewählt und fangen ihre Lehren ab Mitte September in Awassa an. Ebenfalls ausgewählt sind die zehn Schüler, die dank ihren guten Noten und der Unterstützung von Learning for Life nach Alge ins College gehen können.
  • Die Universität von Metu hat LfL gebeten, sie beim Aufbau einer landwirtschaftlichen Fakultät zu helfen. Durch die Initiative von Dr. Peter Gallmann ist Learning for Life ja bereits mit dem Projekt "Nachdiplomausbildung für Biologinnen zu Bienenexpertinnen" in diesem Departement involviert. LfL hat daraufhin einen mehrjährigen Plan und die mögliche Beteiligung von LfL dabei ausgearbeitet und der UNI vorgeschlagen, welche inzwischen dieser Zusammenarbeit auch zugestimmt hat. 
  • Zudem haben auch Gespräche mit der Hochschule für Landwirtschaft (HFL) in Zollikofen zu möglichen Partnerschaften mit der UNI Metu stattgefunden, worauf die UNI Metu eine Bachelor-Arbeit an der HFL eingegeben hat. Auch hier sind die Zeichen für eine weitere und vertiefte Zusammenarbeit gut.

Es ist fantastisch mitzuerleben, wie die zwei kleinen Stiftungen Learning for Life und Interteam mit konkreten Leistungen und sichtbaren Resultaten eindrücklich beweisen, wie gut, sinnvoll, nachhaltig und kosteneffektiv die Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd auch mit sehr beschränkten Mitteln funktionieren kann.


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Ruedy (Montag, 27 Oktober 2014 12:41)

    Immer wieder schön zu lesen und zu hören, wie es in Äthiopien läuft und der von LfL u.a. gestreute Samen auch auf hartem Boden Frucht trägt.
    Ich durfte an Ort und Stelle erleben, wie sich das Engagement von LfL bei den Ärmsten der Armen auswirkt und wie dankbar dieses wunderbare Volk für die konkrete Hilfe ist.
    Das, was ich dort erleben durfte, hat mich tief und nachhaltig beeindruckt!

    Ruedy/27.10.14

Es berichtet: Urs Häusermann

durch und mit: