Expedition zur Hakusembe

Ist sie nicht wunderbar, die Natur?
Ist sie nicht wunderbar, die Natur?

Heute Morgen bin ich losgefahren mit dem Ziel, "mal schauen, wie weit ich komme". Und es findet sich immer ein Grund, um aufzuhören, um umzukehren und so findet sich auch immer wieder Motivation, um es weiter zu versuchen und den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, wenn man will. Und so oft in meinem Leben wurde ich für diese Beharrlichkeit, für den Glauben, dass es sich lohnt, nicht enttäuscht. Weil die Strasse zur Hakusembe an einigen Stellen unter Wasser ist, war ich mit der Natur alleine unterwegs. Keine Autos, die Ruhe musikalisch begleitet durch den Gesang von vielen Vögeln, die Wasserdurchquerungen umrahmt von wunderbaren Spiegelungen und sogar ein Sturz ohne Folgen hat meine Fahrt zur Hakusembe komplettiert. Mit den offenen Velosandalen, die mich schon vor neun Jahren durch ganz Afrika begleitet haben, waren die Velo-Wasserungen mehr Spass als Problem. Übrigens, am 1. März 2006 war ich auf den letzten Kilometern in Äthiopien, nämlich von Yabello zur kenianischen Grenze in Moyale. Und ich habe dann noch geschaut, was ich vor einem Jahr hier in Rundu gemacht habe. Und siehe da, das war gar nicht so anders als heute: "die Extrembiker sind wieder unterwegs". Das letzte Foto in der Bildstrecke unten zeigt den Wasserstand vor sieben Wochen, das zweitletzte Bild ist von heute.

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Es berichtet: Urs Häusermann

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