Workaholic

Gestern war ich wieder einmal ein richtiger und freiwilliger Workaholic. Zuerst war ich am Morgen für ca. 2 Stunden mit Mike Beaves zusammen, bis er glaubte, dass ich das lustig finde, ihm beim Arbeiten zuzuschauen. Im Ministry of Education überraschte ich Valerie, die rechte Hand der Finanzdirektorin. So schnell wie noch nie hatte ich die Lohndaten aus dem System exportiert und ich war gerade rechtzeitig, um mit dem Taxi zum Italiener gefahren zu werden und einen leichten Griechischen Salat zu verinnerlichen. Die Bedienung fragte mich, ob das denn für mich mit meiner Postur ausreichend sei? Da ich nicht genau verstand, wie sie das mit der Postur meinte, versuchte ich sie mit der Antwort auf den Salat abzulenken. Das Versprechen, dass ich am Abend wieder komme und dann richtig reinhaue überzeugte sie dann schliesslich. Nach gut einer halben Stunde Mittagspause machte ich mich - hungrig nach Arbeit - auf den Weg zurück in die Pension Steiner, wo ich eifrig und konzentriert begann die am Morgen exportierten Daten zu bearbeiten. Als ich mit Arbeiten fertig war und ich wieder Zeit fand, um mich um Durst und Hunger zu kümmern, war es draussen bereits dunkel und dies schon seit zwei Stunden. An der Reception in der Pension bestellte ich mir als Ersatz für mein Versprechen am Mittag ein Käse-Schinken-Toast und zwei Savanna Light zum verspäteten Znacht. Mit dem festen Vorsatz, dass ich aber heute definitiv zum Italiener "dick essen gehen werde", legte ich mich zufrieden und erschöpft ins Bett.

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Es berichtet: Urs Häusermann

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