Man merkt erst ...

... wenn niemand da ist, wie schön es ist, wenn jemand da ist! Als ich gestern Abend von der Arbeit nach Hause gekommen bin, hat doch tatsächlich schon jemand auf mich gewartet. Obwohl wir uns noch nie begegnet sind, war der graue Tiger sehr zutraulich und fühlte sich sichtlich wohl auf meiner Veranda. Und auch ich habe das nicht ganz Alleinsein genossen.

Ich war gestern noch im Regional Council und dabei ist mir zufällig die Meldung von NORED am Anschlagbrett aufgefallen, die verkündet, dass morgen Samstag und sonntags von 8 bis 18 Uhr kein Strom "geliefert" wird. Was das heisst, habe ich in meinen Blogs schon oft erwähnt und weil es das Leben doch sehr einschränkt, wiederhole ich es hier gerne nochmals: Kein Wasser, d.h. keine Toilettenspülung, kein Wasser für die Waschmaschine, kein Strom für den Kühlschrank, kein Internet, kein Radio, kein Fernseher, kein Ventilator und keine Klimaanlage, jedes elektrische Gerät ist einfach tot. Deshalb haben wir (Barbara, Hansj und ich) kurzentschlossen entschieden, heute Nachmittag für zwei Tage nach Divundu in die Nunda Lodge zu fahren, um der stromlosen Zeit zu entfliehen. Ich hoffe, dass die Einbrecher das leblose Alarmsystem nicht dazu nutzen, um ungestört bei mir einzubrechen;-((

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan (Sonntag, 14 Februar 2016 12:55)

    Lieber Urs
    Ich hoffe sehr, dass ihr euer Weekend in Divundu geniessen konntet und auch Strom hattet. Wart ihr auch an den Popa-Fällen? Diese sind mir letzte Woche in meinem Iwanowski Reiseführer aufgefallen und ich habe mir überlegt, ob wir von Rundu aus dorthin einen Tagesausflug machen könnten.
    Ich freue mich, mit dir über Skype unsere Reisepläne zu besprechen.
    Liebe Grüsse
    Stefan

Es berichtet: Urs Häusermann

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