Betriebswirtschaftlich philosophischer Diskurs

Gestern Abend nach der Arbeit haben Hansj und ich einen ausgiebigen, betriebswirtschaftlich philosophischen Diskurs über die fundamentalen Probleme auf Mutter Erde geführt. Wir sind uns mehr oder weniger einig, wo die Knackpunkte liegen und was zu ändern wäre. Zuerst müssten die Mächtigen dieser Welt beginnen zu begreifen, dass Wachstum vor allem Reiche noch reicher, Mächtige noch mächtiger und Arme noch ärmer macht, und dass es für den Rest der Welt wohl eher im Wachsdumm endet und bleibt. Und würden wir das Geld, das wir heute für Rüstung und Krieg ausgeben, für den Frieden und das Wohl der Menschen (Ernährung, Gesundheit und Bildung) verwenden, dann würde es uns allen viel besser gehen. Aber es geht eben nicht um uns alle, sondern um die paar Wenige, die schon alles haben und noch immer mehr wollen, und wir lassen sie machen. Also, wird es so weitergehen, wie es ist, leider. Sorry, dass wir zu keinem besseren Schluss gekommen sind. Wir wissen nun zwar, und dies nicht zum ersten Mal, wo das Problem liegt und was zu ändern wäre, aber wir wissen immer noch nicht, wie man die, die es ändern könnten, dazu bewegt, es zu tun. Vielleicht hast du ja die zündende, erlösende Idee für eine bessere Welt?

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan (Sonntag, 14 Februar 2016 13:27)

    Leider nicht...
    Es ist sehr deprimierend, dass die meisten Menschen in den Industriestaaten egoistisch sind und immer noch mehr wollen...
    Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als mit guten Beispiel voranzugehen, unser Wissen und Wohlstand mit den Armen zu teilen und weiterhin darüber zu philosophieren...
    Schön, dass es Menschen wie dich gibt, welche das so überzeugt und konsequent umsetzen und Vorbild sind!

Es berichtet: Urs Häusermann

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